AGB

1. Geltungsbereich und Allgemeines

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für den gesamten Geschäftsbereich - also für alle Verträge zwischen Monique Reinbold (nachfolgend „Lektorin“), Inhaberin von „Lektorat Komorebi“, und ihren Auftraggeber*innen. Durch die Auftragserteilung werden die AGB von den Kund*innen anerkannt. Sie gelten für die gesamte Dauer der Geschäftsbeziehung.
(2) Abweichende Vereinbarungen gelten nur, wenn sie schriftlich bestätigt wurden.
(3) Als Kleinunternehmerin ist die Inhaberin gemäß der Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG umsatzsteuerbefreit. 

2. Vertragsgegenstand und Leistungsumfang

(1) Die Lektorin erbringt Leistungen im Bereich Lektorat sowie ggf. weitere sprachliche Dienstleistungen für Selfpublisher und Verlage.
(2) Der genaue Leistungsumfang wird individuell vereinbart. Es gelten ausschließlich die schriftlich vereinbarten Leistungen, welche anhand der vorliegenden AGB und Angebote bestimmt werden.
(3) Die Lektorin hat das Ziel, den von dem*der Auftraggeber*in überlassenen Text im vereinbarten Umfang sprachlich und stilistisch zu optimieren. Dazu gehört insbesondere die größtmögliche Reduzierung von Fehlern sowie die Erstellung von Verbesserungsvorschlägen hinsichtlich Inhalt, Sprache und Stil. Sämtliche Änderungen und Empfehlungen werden so kenntlich gemacht, dass sie für den*die Auftraggeber*in eindeutig nachvollziehbar sind (mithilfe der Kommentar-Funktion sowie der Funktion „Änderungen nachverfolgen“ in Microsoft Word).
(4) Der*die Auftraggeber*in ist sich darüber bewusst und akzeptiert ausdrücklich, dass eine große Anzahl an Fehlern im Ausgangstext oder ein von ihm*ihr verursachter Zeitdruck die Ziele der Lektorin beeinflussen können. Es kann somit auch nach Abschluss des Lektorats vorkommen, dass im Text noch einzelne Fehler verbleiben.

3. Vertragsschluss

(1) Ein Vertrag kommt zustande, wenn der*die Auftraggeber*in das von der Lektorin individuell zusammengestellte und abgegebene Angebot schriftlich oder per E-Mail bestätigt.
(2) Angebote der Lektorin sind freibleibend, solange sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind.

4. Mitwirkungspflichten der Auftraggeber*innen

(1) Die Auftraggeber*innen stellt der Lektorin den zu bearbeitenden Text oder das Manuskript in einem gängigen, editierbaren und digitalen Format zur Verfügung (Microsoft-Word-Datei), sodass dieser gut lesbar und problemlos bearbeitet werden kann.
(2) Der*die Auftraggeber*in informiert die Lektorin darüber, wofür der zu überarbeitende Text bestimmt ist (z. B. private Zwecke, Selfpublishing, Veröffentlichung in größerer Auflage). Diese Angabe ist wichtig, damit die Bearbeitung entsprechend sorgfältig erfolgen kann. Wird der Text später in einem anderen Zusammenhang verwendet als ursprünglich angegeben, können daraus keine Ansprüche gegenüber der Auftragnehmerin abgeleitet werden. Sollten bestimmte Fachbegriffe, fremdsprachige Ausdrücke oder eine feste Terminologie gewünscht sein, stellt der*die Auftraggeber*in der Lektorin bitte rechtzeitig die entsprechenden Hinweise und Unterlagen schriftlich zur Verfügung.

 5. Preisgestaltung & Rechnungsstellung

(1) Die Preise für Lektoratsleistungen werden in schriftlicher Form durch ein individuelles Angebot vereinbart. Dieser Schriftverkehr findet in der Regel per E-Mail statt. Mit der schriftlichen Bestätigung dieses Angebots per Mail durch den*die Auftragnehmer*in wird der Auftrag verbindlich. Der Preis richtet sich nach dem Umfang des Auftrags, dem Arbeitsaufwand, der Fehlerdichte und der Länge des Textes und wird pro Normseite berechnet.
(2) Nach Abschluss des Lektorats wird der gesamte Auftrag in Rechnung gestellt. Bei größeren Projekten oder mehreren Aufträgen eines*einer Auftraggeber*in erfolgt die Abrechnung jeweils nach Abschluss der einzelnen Dienstleistung oder Arbeitsphase.
(3) Rechnungen sind innerhalb von 21 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug fällig. Nach Ablauf dieser Frist kommt der*die Auftraggeber*in mit den entsprechenden gesetzlichen Folgen in Verzug.

6. Lieferfristen

(1) Liefertermine werden individuell vereinbart.
(2) Für die Frist zur Lieferung des zu überarbeitenden Textes oder Manuskripts gelten ausschließlich die schriftlichen Vereinbarungen von Lektorin und Auftraggeber*in. Sollte ein bestimmtes Lieferdatum ein wesentlicher Bestandteil des Auftrags sein, muss der*die Auftraggeber*in dies der Lektorin vorher ausdrücklich schriftlich mitteilen.
(3) Verzögerungen aufgrund höherer Gewalt oder unvorhersehbarer Ereignisse hat die Lektorin dem*der Auftraggeberin unverzüglich mitzuteilen. Höhere Gewalt berechtig beide zum Vertragsrücktritt, jedoch hat der*die Auftraggeber*in der Lektorin die bereits getätigten Leistungen zu begleichen.
(4) Der überarbeitete Text oder das überarbeitete Manuskript wird ausschließlich im digitalen Format (Word-Dokument) geliefert.

8. Urheberrecht

(1) Die Texte und Manuskripte verbleiben im Urheberrecht der Auftraggeber*innen
(2) Die Lektorin erhält lediglich ein Bearbeitungsrecht für die Dauer der Leistungserbringung.

9. Haftung

(1) Die Lektorin verpflichtet sich, die Texte nach bestem Wissen und Gewissen zu überarbeiten, sodass möglichst keine Fehler verbleiben. Für sachliche, fachliche oder inhaltliche Fehler, die nicht von der Lektorin verursacht wurden, wird keine Haftung übernommen. Die Haftung der Lektorin ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt.
(2) Für Folgeschäden, insbesondere entgangenen Gewinn, wird nicht gehaftet, es sei denn, sie beruhen auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
(3) Die Ablehnung von Verbesserungsvorschlägen oder Änderungen durch den*die Auftraggeber*in gilt nicht als Reklamationsgrund.

10. Datenschutz

(1) Personenbezogene Daten der Auftraggeber*innen werden ausschließlich zur Vertragsabwicklung verarbeitet.
(2) Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht ohne ausdrückliche Zustimmung, soweit keine gesetzliche Pflicht besteht.

11. Verschwiegenheitspflicht

(1) Die Lektorin verpflichtet sich zur Verschwiegenheit und sichert die vertrauliche Behandlung der überlassenen Texte/Manuskripte zu. Eine absolute Sicherheit der Vertraulichkeit kann jedoch insbesondere bei elektronischer Kommunikation (z. B. per E-Mail) im Härtefall leider nicht garantiert werden.
(2) Die Lektorin ist dazu berechtigt, aber nicht verpflichtet, Sicherungskopien der Ausgangs- und bearbeiteten Texte/Manuskripte bis zum vollständigen Abschluss und der Auslieferung des Auftrags anzufertigen und aufzubewahren.

12. Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
(2) Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, der Geschäftssitz der Lektorin.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt.
(4) Alle Änderungen zu diesen AGB und alle Sondervereinbarungen müssen schriftlich erfolgen, dies gilt auch für eine Änderung des Schriftformerfordernisses selbst.
(5) Eine Normseite umfass 1500 Zeichen inklusive Leerzeichen nach Empfehlung der Verwertungsgesellschaft Wort.
(6) Zur Berechnung der zu bearbeitenden Normseiten wird also die Gesamtzeichenanzahl eines Ausgangstextes/Manuskripts durch 1500 geteilt. Texte müssen nicht umformatiert werden.

Wiederrufsbelehrung

Widerrufsrecht

Der*die Auftragsgeber*in hat das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, muss der*die Auftragsgeber*in die Lektorin

Monique Reinbold – Lektorat Komorebi
Lichtentaler Straße 80
76530 Baden-Baden
monique@lektorat-komorebi.de

mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. Brief, E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren.

Einen Widerruf kann nach folgendem Muster gestalten werden, die Form dieses Musters ist jedoch nicht vorgeschrieben:

  • An: [Name / Firma / Anschrift / E-Mail]

  • Hiermit widerrufe(n) ich/wir den von mir/uns abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung:

  • In Auftrag gegeben am:

  • Name des*der Auftraggeber*in

  • Anschrift des*der Auftraggeber*in

  • Unterschrift

  • Datum

Folgen des Widerrufs

Wenn der*die Auftraggeber*in von ihrem Widerrufsrecht Gebrauch macht, geben beide Seiten bereits erhaltene Leistungen zurück. Auch Vorteile oder Nutzen, die Sie aus der Leistung gezogen haben, müssen ggf. zurückgegeben werden. Kann etwas nur teilweise oder in verändertem Zustand zurückgegeben werden, kann dafür ein Wertersatz fällig werden. In diesem Fall müssen Sie die Zahlungen bis zum Zeitpunkt des Widerrufs eventuell dennoch leisten.

Bereits geleistete Zahlungen werden innerhalb von 30 Tagen erstattet. Die Frist beginnt für den*die Auftraggeber*in mit der Absendung der Widerrufserklärung und für die Lektorin mit dem Eingang dieser Erklärung.

Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der*die Auftragsgeberin ausdrücklich zustimmt, dass die Lektorin vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Dienstleistung beginnen kann, oder wenn der*die Auftraggeber*in selbst die Ausführung der Dienstleistung veranlasst.